Ihr seid neugierig was es mit dem FashionBloggerCafé auf sich hat? Oder noch einmal die Ergebnisse unserer Modeblogger Studie nachlesen? Hier findet ihr einen Einblick in unsere vergangenen beiden Veranstaltungen, das FashionBloggerCafé in Berlin während der Fashion Week & das FashionBloggerCafé shoedition auf der internationalen Schuh- und Accessoiremesse GDS Düsseldorf.


Am 31.07 startet das FashionBloggerCafé shoedition in die zweite Runde. Als Partner sind in diesem Jahr Buffalo, bugatti shoes, Collonil, Gillette Venus und Rockportmit dabei. Das Schuhlabel Buffalo wird seinem Namen alle Ehre machen: Bei einem echten Bullriding-Contest könnt ihr beweisen, wie fest ihr wirklich im Sattel sitzt. Auch bei Bugatti shoes wird es sportlich. Dort könnt ihr nämlich das Tanzbein schwingen und dabei den absoluten Härtetest machen: Wie hoch ist der Tragekomfort der Bugatti-Pumps wirklich?Collage-FBC-shoedition-Eindrück-fbc.deBei Collonil werden Schuhträume wahr – zumindest auf dem Papier. Wer den schönsten Schuh zeichnet, kann sich über tolle Preise im Wert von 700 Euro freuen. Alle ootds und Komplettlooks werden dann bei Gillette Venus in Szene gesetzt: Ein Setting das Lust auf Urlaub und Sonne macht. Bei Rockport dürfen sich die Blogger dann so richtig kreativ austoben und bei einem Shoefie-Contest ihr Geschick unter Beweis stellen.

Bei so viel geballter Blogger-Power dürfen aktuelle Social Media News nicht fehlen: Die Crew von styleranking stellt die Ergebnisse einer neuen Modeblogger-Studie vor und freut sich über zahlreiche Beiträge in einer Diskussionsrunde. Höhepunkt des beliebten Networking-Events wird die Blogger Runway Show um 10:30 Uhr sein, bei der fünf Blogger ihre ganz persönlichen Looks zu ihren Lieblingsstücken aus den Kollektionen von fünf Partnerlabeln stylen.

 


1. Modeblogger-Studie: Wie viel deutsche Fashionblogger verdienen

Im Januar hat styleranking im Rahmen der FashionBloggerCafés eine Umfrage zum Thema „Monetarisierung von Blogs“ erhoben. Ziel der Umfrage war es eine Orientierungsgröße bei der Bepreisung von Artikeln zu bieten. Die Studie wird künftig regelmäßig erhoben und spiegelt Reichweiten, Preisentwicklungen, Marktentwicklungen und Trends in der Vermarktung von Modeblogs wider. Die nächste Modeblogger Studie startet im Juni 2015.

Die Umfrage mit über 100 Teilnehmer zeigt, dass jeder zweite Modeblogger mit seinem Blog bereits Geld verdient. Beereits 6 Prozent von Euch können Umsätze zwischen 2.000 und 5.000 Euro pro Monat verbuchen. Jeder zweite Modeblogger erzielt bis zu 500 Euro monatlichen Umsatz.

Professionell geht es auch bei der Zusammenarbeit mit Firmen zu. Bereits jeder zweite von Euch gibt an, seine Mediadaten professionell aufzubereiten, sowie Preise für Kunden und Agenturen in einem Media-Kit zur Verfügung zu stellen.

Werbekooperationen werden vor allem auf zwei Arten vergütet: Über 90 Prozent der Teilnehmer lassen sich bezahlen, 64 Prozent erhalten Produkte als Gegenleistung und nur jeder 14. akzeptiert Gutscheine als Entlohnung. Von Gutscheinen kann man ja auch keine Miete bezahlten.

Wir befragten Euch auch zu den Kooperatiosmöglichkeiten und der Nachfrage auf Eurem Blog. Firmen fragen selten Bannerkampagnen an, besonders interessiert sind sie an Sponsored Posts. Zwei von drei Firmen bezahlen für Produktnennungen in Collagen oder Outfit-Posts. Kaum eine Firma bietet Honorare für Events oder Reisen an, hier wünschen sich viele von Euch mehr Möglichkeiten zur Kooperation. Überraschend: Auch Verlinkungen werden immer noch verstärkt von Unternehmen eingekauft. Allerdings können diese gekauften Links dem Suchmaschinen-Ranking des Blogs erheblich schaden. Weist ein Blog eine große Anzahl gekaufter Links auf, so kann er von Google abgestraft werden und verliert seine Sichtbarkeit im Ranking der Suchmaschine.

Deutsche Modeblogger verzeichnen einen durchschnittlichen Umsatz von 355 Euro im Monat. Den größten Umsatz bringen Video-Posts mit etwa 1300 Euro pro Video. Allerdings bietet nur jeder vierte von Euch diese Werbemöglichkeit auf seinem Blog an. Videos sind aufwändiger zu produzieren. Nicht jeder Modeblogger traut sich auch vor die Kamera. Advertorials werden im Durchschnitt mit 400 Euro pro Post bezahlt. Hier gibt es je nach Bekanntheit des Blogs große Unterschiede. Während einige Blogs ein Advertorial für 50 Euro schreiben, stellen größere Blogs Rechnungen über weit mehr als 1.000 Euro.

Durchschnittlich kosten Linksetzungen bis zu 240 Euro. Am geringsten werden Social Media Posts bei Instagram, Twitter oder Pinterest vergütet, hier liegt ein Post im Schnitt bei 155 Euro.

Die Kooperationspartner sind vor allem Online Shops. Jeder zweite von Euch gibt an, mit Online Shops zusammen zu arbeiten. 28 Prozent der Kunden kommen aus dem Bereich Beauty, nur 12 Prozent aus den Branchen Mode und Schuhe.

„ModebloggerInnen kennen heute den Wert ihrer Arbeit“, sagt Roland Schweins, Geschäftsführer von styleranking media. „Die großen Unterschiede in der Bepreisung von Advertorials oder anderen Social Media-Formaten begründet sich damit, dass es bislang keine Orientierungshilfe für Fashionblogger gibt. Die styleranking-Umfrage liefert Bloggern und Unternehmen Bezugspunkte und Orientierung und kann somit als Argumentationshilfe in der Vermarktung dienen. Die Umfrage wird im Sommer fortgeführt und soll einen Branchenspiegel etablieren.“


Wenn ihr über künftige FashionBloggerCafés informiert werden möchtet oder an der nächsten Modeblogger Umfrage teilnehmen möchtet, tragt Euch doch in dieses Formular ein und werdet mit allen Infos versorgt:


Oktoberfest 2015

Auch wenn die Fashionweeks jetzt vor der Türe stehen: styleranking bereitet aktuell mit Hochdruck ein weiteres Highlight des Jahres vor: Die Wiesn. Und da wir seit mehr als einem halben Jahr auch als Agency für Blogger tätig sind und eine eigene Blog-Crew haben, mit der wir spannende Projekte planen und umsetzen, heißt es zwischen dem 19.09.2015 und dem 04.10.2015: „Es ist Wiesn-Zeit“. Gemeinsam mit unserem Kooperationspartner alpenclassics.de wollen wir die Zelte stürmen und in Sachen Trachtenmode Akzente setzen. Seid gespannt, weitere Infos folgen in Kürze.